F.A.Q.

„Ich war beim „TÜV“ und brauche einen IMPACT-Test …?

    Immer wieder erreichen uns Anfragen: „Ich brauche einem IMPACT Test!“ Der Hintergrund ist der, dass die Anfragenden mit irgendwelchen OE/OEM Leichtmetallrädern zur Abnahme bei einer Überwachungsorganisationen vorfahren, um diese OE/OEM Leichtmetallräder auf Ihrem Fahrzeug eintragen zu lassen. Aus uns unerfindlichen Gründen besteht der Prüfer auf die Vorlage eines IMPACT Test, weil der IMPACT Test in einer nicht näher genannten Richtlinie gefordert wäre. Und diese Vorschrift wäre NEU. Bei Vorlage eines positiven IMPACT Testes würde eine Abnahme erfolgen können.

    GRUNDSÄTZLICHES: Unsere Dienstleistung erstreckt sich ausschließlich auf einen gewerblichen Kundenkreis!

    Um unsere Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen braucht ein Auftraggeber:

    • gewerbliche Tätigkeit als Hersteller oder Vertrieb.
    • ISO Zertifizierung nach ISO 9001.
    • ersatzweise – eine Verifizierung auf Basis der genehmigungsrelevanten Anforderungen an einen Sonderradhersteller /-Vertrieb.
    • ein Vertrieb muss seitens des Sonderradherstellers über eine Legitimation verfügen, um Prüfungen des Herstellers mit dessen Produkt durchführen zu können.
    • es bedarf einer Konstruktionszeichnung.
    • die Richtlinien fordern eine Beschreibung des Fahrzeugteils.

    Erst nach eingehender Prüfung aller Voraussetzungen werden wir tätig. Aus den vorgenannten Gründen ist es unmöglich die Forderung nach einem IMPACT Test des Prüfers der Überwachungsorganisation erfüllen zu können. Wir würden diese Forderung sogar als Anzeichen einer gewissen Ahnungslosigkeit bezeichnen, denn Eintragungen von OE/OEM Leichtmetallrädern auf artfremden Fahrzeugen ist nach unserer Auffassung unzulässig. Es existiert keine rechtsgültige Arbeitsgrundlage für diese Abnahme.

    … und nach einem IMPACT Test ist auch das stabilste Leichtmetallrad krumm wie eine Banane.

Es gibt nicht nur FAKE NEWS – sondern auch FAKES = Fälschungen bei Leichtmetallrädern!

    Ein vermeintlicher Hauch von Luxus und Glamour für Alle? Nicht ganz: Denn mit dem Kauf eines gefälschten Markenprodukts kauft man nicht automatisch das Image des Original-Markenprodukts. Jede Kopie ist und bleibt eine Kopie – billig, plump und peinlich – und teils sogar gefährlich.

    Risiko Fälschung

    Geben Sie sich nicht blauäugig der Illusion hin, Ziel der Fälscher sei es, Ihnen als Konsument mehr Vielfalt oder günstige Alternativen zu bieten. Die Nachahmer handeln rücksichtslos und rein profitorientiert. Der vermeintlich günstige Preis vieler Plagiate und Fälschungen kommt nicht von ungefähr: Dahinter stehen oft minderwertige Materialien, fehlende Qualitäts- und Sicherheitskontrollen und menschenunwürdige Arbeitsbedingungen.

    Der deutsche ZOLL hat die Produktpiraterie im Blick.

    Überwachungsorganisationen die Fälschungen von geschützten Leichtmetallräder Designs durch Abnahmen nach §19(2) in Verbindung mit §21 StVZO (Straßenverkehrs-Zulassungsordnung) durch eine Abnahme legalisieren gefährden nicht nur die Straßenverkehrssicherheit, sondern verstoßen gegen geltende Rechtsprechung.